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Kritik in der WAZ vom 17.12.2015:

 

„Musik anderer Couleur bot die Klaviersonate Nr. 18 G-Dur op. 78 von Franz Schubert. Furukawa glänzte mit einer Weltklasse-Präsentation des romantischen Werks. Tänzelnd spielerisch die Sätze, und doch, immer wieder gebrochen von einer sich andeutenden Konfliktualität des Komponisten, die streckenweise an seine „Unvollendete“ Sinfonie erinnert. Perlende Melodieläufe verwöhnen die Ohren, rauschend berauschend, bis aufbäumende Akkorde die Idylle unterbrechen. Furukawa beherrscht die intensiven Wechsel mit Bravour, verleiht dem unermüdlichen Drängen ihre eigene Note“. 

-15.12.2015 Mathias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck


Kritik in der Westfälische Nachrichten vom 13.2.2015

 

Selten war sich eine münsterische Steinway-Jury so einig wie beim mit 1000 Euro dotierten ersten Preis. Rada Petkova-Ventura, Prof. Piotr Oczkowski und Prof. Ulrich Rademacher verständigten sich ohne weitere Diskussion auf Yoshiko Furukawa, eine Schülerin von Michael Keller. Die junge Frau hatte nichts als Brahms dabei, die Fantasien op. 116. Aber wie! Blühender Klang, kraftvoller Zugriff, poetische Innigkeit, dabei brahmsisch durch und durch – das dankbare Publikum ließ sich von dieser zwingenden Interpretation in den Bann ziehen.

-7.2.2015 STEINWAY FÖRDERPREIS Münster


Kritik in der Münstersche Zeitung vom 26.9.2013

 

Yoshiko Furukawa demonstrierte in Listzs "Vallee d'Obermann" pianistischen Überblick für die intimen Seitenpfade dieser Musik. Extremen Lyrismus und opernhafte Szenerien deutete sie präzise und angriffslustig aus.