Kritik aus der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung):

 

„Musik anderer Couleur bot die Klaviersonate Nr. 18 G-Dur op. 78 von Franz Schubert.

Furukawa glänzte mit einer Weltklasse-Präsentation des romantischen Werks.

Tänzelnd spielerisch die Sätze, und doch, immer wieder gebrochen von einer sich

andeutenden Konfliktualität des Komponisten, die streckenweise an seine

„Unvollendete“ Sinfonie erinnert. Perlende Melodieläufe verwöhnen die Ohren,

rauschend berauschend, bis aufbäumende Akkorde die Idylle unterbrechen. Furukawa

beherrscht die intensiven Wechsel mit Bravour, verleiht dem unermüdlichen Drängen

ihre eigene Note“.

 

-15.12.2015 Mathias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck